Geschäftsbericht 2024 und Ausblick 2025

Für alle Freunde/Freundinnen und Unterstützer/Unterstützerinnen der Pacov-Synagoge veröffentlichen wir einen Bericht darüber, was letztes Jahr passiert ist und was uns dieses Jahr erwartet.

Foto bei Zdeněk Klika

Die erste wichtige Information ist, dass das Rabbinerhaus im vergangenen Jahr zum nationalen Kulturdenkmal der Tschechischen Republik erklärt wurde.

Was die Renovation der Synagoge betrifft, so wurde letztes Jahr die Ostfassade fertiggestellt. Auch die Wände im Inneren der Synagoge wurden abgetragen, genauso wie der Raum zur Aufbewahrung der Thora und der Eingang zur Frauenempore.

Darüber hinaus wurden auch die letzten vier Fenster der Nordfassade abgerissen, die noch rekonstruiert werden müssen. Die Fenster bleiben während der Wintersaison abgerissen, damit das Gebäude „einfrieren“ kann, was zur Reduzierung der Luftfeuchtigkeit beitragen soll.

Ferner überwachen wir den Grundwasserspiegel innerhalb der Synagoge, um gemeinsam mit Geologen und Architekten die beste Lösung für den Boden und das darunter liegende Lüftungssystem zu entwerfen.

In diesem Jahr (2025) werden die Synagoge-Renovationsarbeiten mit der Restaurierung der letzten Fassade und der letzten vier verbleibenden Fenster fortgesetzt. Dieser Teil des Wiederaufbaus wird mit 2 Mio. CZK aus dem Integrierten Regionalen Operationellen Programm der EU finanziert. Wir bekamen auch zwei Anträge des Tschechisch-Deutschen Zukunftsfonds und des Stiftungsfonds für Holocaust-Opfer in Höhe von insgesamt 800.000 CZK genehmigt. Ferner bereiten wir auch einen Antrag für den Vysočina-Fonds und für die Stadt Pacov vor. Diese letztgenannten Beiträge sollen zur Freilegung und Erhaltung der Originalbemalung im Inneren der Synagoge verwendet werden.

Wenn alles wie erwartet läuft, dürften wir bis Ende 2025 einen Großteil des Wiederaufbaus der Synagoge abgeschlossen haben. Zukünftig müssen wir noch den Boden legen und die Elektroinstallationen durchführen.